Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!

Wer kennt ihn nicht, den empörten Ausspruch des Mannes, der ein Bild aufhängen will, aber keinen Hammer hat? Von Paul Watzlawick stammt die Geschichte des Heimwerkers, der schlussendlich wutentbrannt beim ahnungslosen Nachbarn klingelt und ihm den Satz entgegenschleudert.

Kennst du das auch? Ich hoffe für dich, nicht so ausgeprägt, und deine Nachbarn sprechen noch mit dir, aber das Muster kommt dir bekannt vor, nicht wahr? Was passiert da? Welche Auswirkungen hat so etwas? Und vor allen Dingen, wie kann man diese negative Gedankenspirale stoppen?

Ein Gedankenkarussell, das uns seltsamerweise immer nur die schlimmsten Dinge vorgaukelt. Oder hast du dich jemals in einer Schleife verstiegen, an deren Ende deine Trauminsel, dein Traumauto, dein Traumpartner, dein Traum-Was-auch-immer auf dich wartete?

Nein? Aber tröste dich, du bist ganz und gar nicht allein.

Seltsamerweise motivieren die meisten Menschen sich, indem sie sich vorstellen, wie schlecht sie sich fühlen, wenn sie ihr Ziel nicht erreichen. Beispiele: Wenn ich nicht endlich aufstehe, dann komme ich zu spät zur Arbeit und dann droht mal wieder eine Standpauke vom Chef. Mist! Also raus aus den Federn.

Wenn ich nachher die Präsentation vergeige, dann bekommen wir den Auftrag nicht.

Mal abgesehen davon, dass du dir so keinen guten Start in den Tag verschaffst oder schon gar nicht vor einem Auftritt, wenn du ohnehin schon Lampenfieber hast, sind solche Gedanken äußerst kontraproduktiv.

Hast du dir deine negativen Gedankenketten schon einmal so bewusst gemacht?

Wetten, dir fallen jetzt locker jede Menge anderer Motivationsprozesse ein, die so oder so ähnlich bei dir ablaufen.

Nun kann man ja sagen, egal wie ich mich motiviere, Hauptsache, es funktioniert. Dieser Schlussfolgerung liegt leider ein kleiner Denkfehler zugrunde. Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass negative Gedanken auch direkte negative Auswirkungen auf unseren Körper haben. Das sind irgendwann in der Summe Langzeitwirkungen in Form von Erkrankungen, aber auch ganz aktuelle Dinge, die wir schnell als lästige Befindlichkeitsstörungen abtun. „Ich bin heute nicht gut drauf.“

Problem erkannt, Problem gelöst? Ganz so einfach ist es leider nicht, aber es besteht Hoffnung.

Denke bewusst – im Hier und Jetzt! Mache dir deine Denkprozesse bewusst, und analysiere sie. Negativ oder Positiv? Kehre dein Denken um.

Klingt komisch, ist anfangs sicher ungewohnt, aber je mehr du dich damit beschäftigst, um so mehr Erkenntnisse erhälst du und irgendwann ist diese Analyse für dich zur Routine geworden. Und du hast dir dein Leben ein Stückchen leichter gemacht.

Und was denkst du jetzt?

Im Zweifelsfall hilft eine sehr einfach Methode – lächle einfach und finde zurück zu deiner Lebensfreude.

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